Erläuterung
Die Ester-Verbindungen von Glycerin mit den Holzharzsäuren aus der Sumpfkiefer sind fettlöslich und haben eine höhere Dichte als Wasser. Werden Aromen mit diesen Glycerinestern gemischt, können sie in Flüssigkeiten stabil verteilt werden. Mit Hilfe der Glycerinester lässt sich zudem das Absinken erwünschter Trübstoffe in Getränken verhindern.
Herstellung
Glycerinester aus Wurzelharz entstehen durch eine chemische Reaktion aus Glycerin (E 422) und den Harzsäuren, die aus dem Harz der Sumpfkiefer (Pinus palustris) gewonnen wird.
Einsatz
Glycerinester aus Wurzelharz sind ausschließlich für die folgenden Lebensmittel zugelassen:
- aromatisierte trübe Getränke ohne Alkohol (max. 100 mg/l)
- aromatisierte trübe Getränke mit einem Alkoholgehalt mit weniger als 15 % Vol. (max. 100 mg/l)
- Oberflächen von Zitrusfrüchten (max. 50 mg/l)
Sicherheit
- ADI-Wert: 12,5 mg/kg Körpergewicht pro Tag
- Glycerinester aus Wurzelharz gelten als unbedenklich.